Nutzung des Internets in Deutschland
a) Internetnutzung
Betrachtet man freilich ausschließlich Deutschland, so ist die Datenlage deutlich besser. 2009 nutzten etwa zwei Drittel aller Deutschen das Internet, wobei sich nach wie vor eine steigende Tendenz (jährlich ca. 3%) abzeichnet. In der Gruppe der 14-29-Jährigen sind es sogar schon 96 %, die regelmäßig online gehen, der Wert bei den über 50-Jährigen hingegen liegt bei nur 40%.
Deutsche rufen, statistisch gesehen, täglich acht
Internet-Seiten auf. Von jungen Usern werden neben den "sozialen
Netzen" Unterhaltungsangebote gerne angenommen. Deutsche
Männer sind etwas mehr, deutsche Frauen etwas weniger als eine
Stunde täglich online. Andererseits hat rund ein Viertel der
Bevölkerung nicht vor, in absehbarer Zeit online zu gehen.
b) Internetnutzung nach
Altersgruppen
Seit Langem ist eine Tendenz feststellbar, dass die Quote
derjenigen, die das Internet nutzen, mit steigendem Alter sinkt. Obwohl
auch 2009 der Anteil der Internetnutzer insgesamt stieg, besteht nach
wie vor ein Konnex zwischen Nutzung und Lebensalter. Der Anteil der
Internetnutzer, die älter als 50 Jahre sind, sinkt auf 67
Prozent, bei den über 70-Jährigen fällt er
sogar auf 19 Prozent ab. Den stärksten Zuwachs weist die
Gruppe der über 60-Jährigen auf, und das, obwohl die
über 70-Jährigen (als Teil dieser Gruppierung) nur um
unterdurchschnittliche 2,7 Prozent mehr geworden sind. Der
durchschnittliche deutsche Internetnutzer ist 40,6 Jahre alt.
c) Internetnutzung nach
Geschlecht
Das Internet wird von weitaus mehr Männern als Frauen
genutzt. Andererseits steigt der Anteil der Internetnutzer bei
Männern nicht mehr stärker an als bei Frauen.
Für 2009 ergaben sich folgende Werte: Männer - 76,1 %
Nutzer, 3,7% Zuwachs; Frauen - 62,4 % Nutzer, 4,1% Zuwachs.
d) Internetnutzung nach
Alter und Geschlecht
Bei Jugendlichen ist die Internetnutzung kaum vom Geschlecht
abhängig, in den älteren Gruppen unterscheidet sich
aber die Internetnutzung nach Geschlecht erheblich. Der Anteil der
Internetnutzerinnen zwischen 30 und 39 nimmt bereits deutlich ab, ab 40
öffnet sich eine deutliche Schere zwischen Frauen- und
Männerquote.